Read e-book online Der Mythos vom Geld - die Geschichte der Macht. Vom PDF

By Stephen Zarlenga

ISBN-10: 3905267004

ISBN-13: 9783905267006

Zarlengas umfassende Geschichte des Mythos vom Geld - vom Tauschhandel bis hin zur europäischen Währungsunion - vermag Wissenschaftler, Fachleute und Laien gleichermaßen zu faszinieren.
Dies ist die kritische Geschichte des Geldes und der Währungen. Die oft überraschenden Thesen Zarlengas belegen, dass die säkulare Macht in einer Gemeinschaft vor allem von ihrem Geld- und Bankensystem ausgeübt wird - und nicht, wie wir anzunehmen gewillt sind, von Regierungen und Volksvertretern.

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Das System blieb mit offenbar gutem Erfolg dreieinhalb Jahrhunderte in Kraft. In dieser Zeit entwickelte sich Sparta zu einer führenden hellenischen Macht. Das System wurde um 415 v. Chr. abgeschafft, nachdem Sparta bei 32 Lykurgs numerisches System in Sparta Eroberungszügen im Ausland große Mengen Gold und Silber erbeutet hatte. »Klassische« Ökonomen – die Schule von Adam Smith – hatten mit ihrer Sichtweise von Geld als Ware große Schwierigkeiten, das Geldsystem von Sparta zu verstehen. So äußert der Altertumswissenschaftler Franois Lenormant Zweifel an der Tradition des Pelanors.

Dadurch sank der Wert des Denarius auf den Wert seines Silbergehalts herab. Das numerische Bronzegeld verlor ebenso an Wert. Diese Entwicklung verdeutlicht den wesentlichen monetären Grundsatz, demzufolge die Kontrolle über die Ausweitung eines beliebigen Teils der gesellschaftlichen Geldversorgung in die Kontrolle über die Ausweitung der gesamten Geldversorgung übergeht. Das Geldsystem der Patrizier veranschaulicht auch die Hauptgefahr eines nominellen Geldsystems: Da der gesetzliche Wert des Geldes so viel höher ist als der Wert seines Materials – ob unedles oder edles Metall, Papier oder ein Hauptbucheintrag in der Buchhaltung –, wird eine korrupte Elite stets versuchen, sich diesen Mechanismus zur Ausbeutung der Gesellschaft zu eigen zu machen.

3 Zwar war in Rom immer auch ausländisches Geld in Umlauf. Diese Münzen hatten aber keine Zahlungsfunktion: sie waren lediglich Waren. Der römische Nomisma Frühere Versuche, König Numa als mythische Figur abzutun, wurden mittlerweile aufgegeben. Nach Emilio Peruzzi besteht kein Zweifel daran, daß Suetonius von einer römischen Tradition berichtete, wonach Numa der erste Herrscher war, der seinen Untertanen Bronze4 münzen als Zahlungsmittel gab und diese Nummi nannte. König Numas' Bronzegeld gab es in mehreren Erscheinungsformen: zuerst als Metallstück (aes rude), danach als gegossenes und später als ge schlagenes Bronzegeld (aes grave).

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by Christopher
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