CELAN's Die Niemandsrose Sprachgitter PDF

By CELAN

ISBN-10: 3596222230

ISBN-13: 9783596222230

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Es hat, wie du, keinen Namen. Vielleicht seid ihr dasselbe. Vielleicht nennst auch du mich einst so.  RADIX, MATRIX Wie man zum Stein spricht, wie du, mir vom Abgrund her, von einer Heimat her Verschwisterte, Zugeschleuderte, du, du mir vorzeiten, du mir im Nichts einer Nacht, du in der Aber-Nacht Begegnete, du Aber-Du –: Damals, da ich nicht da war, damals, da du den Acker abschrittst, allein: Wer, wer wars, jenes Geschlecht, jenes gemordete, jenes schwarz in den Himmel stehende: Rute und Hode –?

Krumm war der Weg, den ich ging, krumm war er, ja, denn, ja, er war gerade. Heia. Krumm, so wird meine Nase. Nase. Und wir zogen auch nach Friaul. Da hätten wir, da hätten wir. Denn es blühte der Mandelbaum. Mandelbaum, Bandelmaum. Mandeltraum, Trandelmaum. Und auch der Machandelbaum. Chandelbaum. Heia. Aum.  Envoi Aber, aber er bäumt sich, der Baum. Er, auch er steht gegen die Pest.  II FLIMMERBAUM Ein Wort, an das ich dich gerne verlor: das Wort Nimmer. Es war, und bisweilen wußtest auch du’s, es war eine Freiheit.

Offen lagst du mir vor der fahrenden Seele.  ERRATISCH Die Abende graben sich dir unters Aug. Mit der Lippe aufgesammelte Silben – schönes, lautloses Rund – helfen dem Kriechstern in ihre Mitte. Der Stein, schläfennah einst, tut sich hier auf: bei allen versprengten Sonnen, Seele, warst du, im Äther.  Einiges Handähnliche, finster, kam mit den Gräsern: Rasch – Verzweiflungen, ihr Töpfer! –, rasch gab die Stunde den Lehm her, rasch war die Träne gewonnen –: noch einmal, mit bläulicher Rispe, umstand es uns, dieses Heute.

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Die Niemandsrose Sprachgitter by CELAN


by Mark
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