Lebenserinnerungen by Emil Kraepelin (auth.), Professor Dr. H. Hippius, Professor PDF

By Emil Kraepelin (auth.), Professor Dr. H. Hippius, Professor Dr. G. Peters, Professor Dr. D. Ploog (eds.)

ISBN-10: 3662008475

ISBN-13: 9783662008478

ISBN-10: 3662008483

ISBN-13: 9783662008485

Emil Kraepelin (15. Februar 1856-7. 0ktober 1926) hat Erinnerungen hinterlassen, die bisher nicht veröffentlicht worden sind. Mitarbeiter und Kollegen Kraepelins aus den letzten Jahren vor seinem Tod und Familien­ angehörige wußten von dem Lebensbericht. Da sie sich jedoch nicht sicher waren, ob diese Erinnerungen einem größeren Publikum zugänglich ge­ macht werden sollten, blieben die Erinnerungen bisher unveröffentlicht. Bei einer Gedenkfeier aus Anlaß der 50. Wiederkehr des Todestags von Emil Kraepelin in München (1976) stimmten die auf dieser Feier anwesen­ den Nachkommen Kraepelins dem Vorschlag der Herausgeber zu, die "Le­ benserinnerungen" zu publizieren. Dadurch wird erst jetzt mehr über das Le­ ben eines Mannes bekannt, dessen Werk die gesamte Psychiatrie seit Ende des letzten Jahrhunderts entscheidend und nachhaltig beeinflußt hat. Wenn guy die Lebenserinnerungen liest, wird guy sich eingestehen, daß guy im Grunde wenig über die Persönlichkeit und den Lebensweg dieses großen Psy­ chiaters wußte. Bisher fehlt ja auch immer noch eine breit angelegte und um­ fassende wissenschaftliche Biographie über Kraepelin. Diese Lücke wird nun durch die Veröffentlichung der "Lebenserinnerungen" keineswegs geschlos­ sen. Aber vielleicht wird die Publikation dieser Erinnerungen doch zu einer Biographie anregen, die das rechte Licht auf die Persönlichkeit, den Lebens­ weg und das wissenschaftliche Werk Kraepelins zu werfen vermag.

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Ergebnisse der vorliegenden Studie wurden am 22. eleven. 1962 im Leibnizkolleg und am 12. 7. 1965 im Medizinisch-Naturwissenschaftlichen Verein, beide Tiibin gen, vorgetragen. Die Untersuchung geht nicht auf die Entdeckungsgeschichte des Kreislaufs ein. Sie beschaftigt sich vielmehr erstens mit jener biologischen Energetik, die HARVEY im AnschluB an antike Vorbilder entwickelt hat.

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"Das Jahr 1957 conflict vielleicht eines der aufregendsten in der Ge­ schichte der Kernphysik" - so schreibt D. Y. Bugg in der Besprechung eines Buches über Betazerfall within the New Scientist am sixteen. August 1962. "Zu Anfang jenes Jahres ging es wie ein Lauffeuer von exertions zu exertions, daß die Parität nicht erhalten bleibt.

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Während wir damit beschäftigt waren, wurden draußen an der Tür Blumengewinde zu unserem Empfang angebracht, da man unsere Ankunft erst mit der später eintreffenden Post erwartet hatte. Unter unseren Hochzeitsgeschenken befand sich als Gabe Wundts ein schöner Stich der Flora von Tizian und als Widmung des "Malayischen Klubs" zwei Hildebrandtsche Landschaften aus Ostasien. Als ich fast 20 Jahre später wirklich im Malayischen Gebiete weilte, schrieb ich den Freunden von dort entsprechende Karten. In den folgenden Monaten beschäftigten mich namentlich wieder psychische Zeitmessungen.

Sie wurde viel besprochen und brachte mich namentlich in Beziehungen zu einigen Vertretern der italienischen positiven Schule. Von einem dieser Herren aus Bergamo erhielt ich eine kleine Arbeit zugesandt mit der reichlich unvollkommenen Anschrift "Dr. Kraepelin, Allgemeine Zeitschrift Lisst". Dennoch gelangte die Sendung in meine Hände, allerdings nach einem Umwege über die Stadt List in Hannover, wo man mich begreiflicherweise nicht ausfindig gemacht hatte. Wie man dann darauf kam, sie nach München zu leiten, ist mir immer rätselhaft geblieben.

Unsere Reise führte uns über Verona nach Florenz, wo wir drei herrliche Tage verlebten, dann nach Rom, Neapel, Capri bis Pästum. Mein Bruder blieb noch längere Zeit in Neapel, um dort zoologisch zu arbeiten, und auch ich benützte die wenigen Tage unseres dortigen Aufenthaltes, um an der zoologischen Station Reptiliengehirne zu sammeln. Der Gesamteindruck der italienischen Kunst und Landschaft auf mich war ein ungeheurer; es stand für mich fest, daß ich, sobald es mir die Umstände erlauben würden, das schöne Land immer wieder aufsuchen werde.

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by Kevin
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