Get Lebensstil und Mortalität: Welche Faktoren bedingen ein PDF

By Sven Schneider

ISBN-10: 3322833739

ISBN-13: 9783322833730

ISBN-10: 3531137603

ISBN-13: 9783531137605

Warum sterben Männer, Singles und sozial Schwache früher? Wie erklärt sich die geringere Sterblichkeit von Akademikern, Katholiken und Stadtbewohnern? Wie stark beeinflussen Rauchverhalten, Alkoholkonsum, Übergewicht und activity das Mortalitätsrisiko? Dieses Buch stellt ausführlich den Forschungsstand zu den wichtigsten sozialen Einflussgrößen und lebensstilspezifischen Risikofaktoren der Mortalität dar. Außerdem beinhaltet es eine empirische Längsschnitt-Analyse des Sterbeverlaufes von rund 8.000 bundesdeutschen Personen. Dabei gehen die Kategorien Einkommen, Schulabschluss, Geschlecht, modify, Konfession und soziale Netzwerke als die bedeutendsten sozialen Einflussfaktoren auf die Sterblichkeit hervor.

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Wie werden räumliche Informationen in Situationen verarbeitet, in denen sich der Akteur in einer realen, vorgestellten oder simulierten Umgebung aufhält oder bewegt? Welchen Beitrag leisten visuelle, auditive, vestibuläre und andere Systeme zur Orientierung im Raum? Wie wird die Rauminformation im Gedächtnis repräsentiert und über fortgesetzte Eigenbewegungen aktualisiert und integriert?

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Deswegen lassen sich die fur die Bildung angewandten Erklarungsansatze "kulturelles Kapital" bzw. "Humankapital" am ehesten als eme theoretische Weiterfiihrung der kulturell-behavioralen These interpretieren. Vor dem Hintergrund der noch immer anhaltenden Bildungsexpansion erstreckt sich der Bildungsprozess uber den ersten allgemein bildenden Schulabschluss hmaus auch auf Abschlusse des sekundaren und tertiaren Bereiches. Sofern das verwendete Datenmatenal es zulasst, erschemt es ratsam, mIt emem kombinierten Schul- und Berufsausbildungsmdex zu openeren Emen moghcherweise nachweisbaren Bildungseffekt vor allem mIt bildungsspeziftschen Wissens- und Verhaltensspezlftka zu erklaren, setzt allerdmgs voraus, dass Berufs- und Einkommenseinflusse m den emplrischen Analysen als eigenstandige GraBen mit kontrolliert sind.

Gemeint sind hier also die direkten Wirkungen ("primaren Effekte") der Arbeitssituation auf die Gesundheit. Belastungen in Fonn von k6rperlichen Uber- und Fehlbeanspruchungen, physikalischen, chemischen und biologischen Umgebungseinfliissen sowie die psychische Beanspruchung am Arbeltsplatz sind deutlich schichtabhiingig Daraus resultiert ein negativer Zusammenhang zwischen beruflicher Stellung und Morblditiit sowie Mortalitat. Beim Vergleich Erwerbstatige mit Nichterwerbstatigen zeigt sich fur letztere ein ungunstlgerer Gesundheltszustand und em hbheres Mortalitiitsrisiko.

Zu diesem Ergebnis kommen auch Klein und Unger (Klein & Unger, 1999) im Rahmen einer Analyse zur aktiven Lebenserwartung mit Daten des Sozio-okonomischen Panel. Der von den Autoren verfolgte methodische Ansatz erlaubt eine Differenzlerung in aktive und passive Lebenserwartung und gleichzeitig eine Untersuchung des Erkrankungsrisikos sowie der Gesundungschance. Als Ergebnis sind dIe Mortalitatsraten der aktiven und der inaktiven Population jeweils fur Manner hOher als fur Frauen, wohmgegen die Erkrankungs- und dIe Gesundungsraten fur Manner niedriger liegen.

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Lebensstil und Mortalität: Welche Faktoren bedingen ein langes Leben? by Sven Schneider


by Ronald
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