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By Andreas Hepp (auth.)

ISBN-10: 332281002X

ISBN-13: 9783322810021

ISBN-10: 3810041335

ISBN-13: 9783810041333

Seit einigen Jahrzehnten lässt sich ein zunehmender Prozess der Globalisierung von Medienkommunikation ausmachen. Durch das Satellitenfernsehen, die Netzkommunikation, aber auch die weltweite Distribution von Kinofilmen haben globale Kommunikationsflüsse erheblich zugenommen. Damit einher geht ein Prozess der Veränderung von Medienkulturen.
Dieser gegenwärtige Wandel von Medienkulturen wird in der Medien- und Kommunikationswissenschaft kaum angemessen erfasst, nicht zuletzt, weil deren Ansätze zu stark durch ‚territoriales Denken' geprägt sind. In "Netzwerke der Medien" wird auf foundation der Kritik bisheriger Forschungen ein Neuansatz der Beschreibung von Medienkulturen in Zeiten der Globalisierung entworfen. Gegenstand sind hier Netzwerkunternehmen der worldwide orientierten Medienproduktion und globale Medienstädte, weltweite Medienereignisse, über verschiedene Kulturen hinweg verfügbare Produkte unterschiedlichster Medien wie Fernsehen, movie und web sowie deren Aneignung in Bezug auf differente kulturelle Kontexte und Medienidentitäten. "Netzwerke der Medien" unternimmt den Versuch, gegenwärtige Medienkulturen in deren Komplexität und Widersprüchlichkeit zu fassen.

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Wie werden räumliche Informationen in Situationen verarbeitet, in denen sich der Akteur in einer realen, vorgestellten oder simulierten Umgebung aufhält oder bewegt? Welchen Beitrag leisten visuelle, auditive, vestibuläre und andere Systeme zur Orientierung im Raum? Wie wird die Rauminformation im Gedächtnis repräsentiert und über fortgesetzte Eigenbewegungen aktualisiert und integriert?

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O. , 57,61, 78f. it in der Zeitungswissenschaft 39 Konzept, das explizit gegen eine Reihe von Transmissionsmodellen40 gerichtet ist, die in der Anfangszeit der deutschsprachigen Zeitungswissenschaft verbreitet gewesen sind. So wendet sich Groth gegen Vorstellungen, die Zeitung sei ein joumalistisches "Ausdrucksmittel", wie sie beispielsweise Hans Traub mit Fokus auf den Journalisten als Produzent formuliert hat (vgl. H. Traub 1933). Groths Gegenargument ist hier einerseits theoretischer Art, indem er herausstreicht, dass der Ausdruck bestimmter Inhalte nur eine "Vorbedingung" (0.

330). Ais Name flir diese neu definierte Zeitungswissenschaft sehlagt Groth den der Periodik vor, da dieser das auffallendste Merkmal der idealtypiseh bestimmten Zeitung hervorhebt (vgl. O. 626-628). 38 Presse, Kultur und lokale DiJferenzen Diese Zeitungswissenschaft als Periodik grenzt Groth sowohl gegeniiber der Publizistik als auch gegeniiber der Soziologie abo Das Verstandnis einer Zeitungswissenschaft als Publizistik lehnt er aus zwei Grunden ab (vgl. O. ; O. ). Erstens ging - fachgeschichtlich gesehen - ein solcher Fokus auf die Publizistik als "Lehre von den publizistischen Fiihrungsmitteln" (0.

184) Auch wenn dieses Grundverstandnis von Kritischer Theorie als der Bezugsrahmen gelten kann, dem sich die Mitglieder des Instituts fur Sozialforschung verpfiichtet ffihlten, so ware es wie gesagt irrtiimlich, von einer fur aIle Vertreterinnen und Vertreter der Kritischen Theorie einheitlichen Position auszugehen. Man kann solche Differenzen anhand des nicht unerheblichen WandeIs des Kulturbegriffs in der Kritischen Theorie systematisieren. h. ein Kulturbegriff, "der die in der traditionellen Basis-Uberbau-Schematik immer gegeneinander ausgespielten Bereiche der ,materieIlen' und ,geistigen' Kultur im Rahmen eines dialektischen Konzeptes vereinigte" (H.

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by David
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